Mindestens 26 Windräder braucht das Ebersberger Land nach aktuellen Berechnungen der Energie-Agentur Ebersberg zusätzlich zu vielen weiteren Photovoltaikanlagen, um bis 2030 unabhängig von klimagefährdenden fossilen Energieträgern zu werden.

(Mit fortschreitender Energiewende wird sich der Strombedarf eher noch erhöhen - für Elektro-Mobilität, Wärmepumpen u.v.a. wird auch Strom gebraucht werden).

Bisher gibt es im Landkreis nur ein Windrad (im Hamberg); bei Erfolg des Projektes im Ebersberger Forst dann insgesamt sechs - für die dann fehlenden mindestens zwanzig Anlagen müssen zeitnah Lösungen gefunden werden.

Jede Gemeinde im Landkreis muss ihrer Verantwortung gerecht werden und ihren Beitrag zur Energiewende leisten - diese ist ohne Windräder nicht möglich.
Im Bürgerentscheid für die WEA im Forst hat eine Mehrheit der Zornedinger Bürger mit "Ja" gestimmt: Die Bedeutung der Energiewende für die Zukunft der Menschheit wird wahrgenommen und man möchte die notwendigen Maßnahmen unterstützen.

Im Süden Zornedings gibt es geeignete Flächen für die vom EFZ geplanten zwei bis drei Windkraftanlagen, die die Zornedinger Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgen können.
Aufgrund der 10h-Regel kann dort erst ein Windkraft-Projekt geplant werden, wenn die Gemeinde hier explizit Baurecht schafft. Ein breites Bündnis in Zorneding möchte, dass das passiert. Auch Grundstückseigner in dem Bereich wollen die Sicherheit, dass die Gemeinde das Projekt unterstützt.
In der Gemeinderatssitzung am 20.5.2021 stimmte der Gemeinderat mit 11:9 Stimmen zu, das Zornedinger Windrad-Projekt engagiert zu verfolgen.

Berichterstattung über die Gemeinderatssitzung vom 20.5.21:
https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/zorneding-ort80605/rueckenwind-fuer-die-windkraft-90656701.html

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/zorneding-pro-votum-windenergie-1.5300747

Im EAK 2030 (Energie-Arbeitskreis 2030, der aus den acht Gemeinderäten des Grundstücks-, Bau- und Umweltausschusses (GBU), vier stimmberechtigten Mitgliedern des EFZ sowie dem Vorsitzenden, Bgm. Piet Mayr, besteht) am 21.6.21 sprachen sich elf von dreizehn AK-Mitgliedern für einen offenen Brief der Gemeinde Zorneding aus, in dem sie sich zu dem Vorhaben bekennt, 2-3 Windräder auf Gemeindegebiet errichten zu wollen.
Berichterstattung:

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/zorneding-windraeder-alternative-energien-1.5329387

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/kommentar-standhaft-im-gegenwind-1.5329841

19.7.21 Der br in Zorneding:   Zum Interview